|
April 2002: In Madrid verabschieden die Vereinten Nationen
den 2. Weltaltenplan mit politischen Zielsetzungen zur Bewältigung
der Auswirkungen des demografischen Wandels.
September 2002: In Berlin einigen sich die UNECE-Staaten
(Europa, Nordamerika, Nachfolgestaaten d. Sowjetunion, Israel) auf
zehn Verpflichtungen:
- Einbeziehung der Dimension des Alterns in alle politische Bereiche
- Gewärleistung der vollen gesellschaftlichen Integration
und Teilhabe der älteren Menschen
- Förderung eines gerechten und nachhaltigen Wirtschaftswachstums
als Antwort auf das Altern der Bevölkerung
- Angleichung der sozialen Sicherungssysteme als Antwort auf den
demografischen Wnadel und seine sozialen und wirtschaftlichen
Folgen
- Unterstützung der Arbeitsmärkte bei der Anpassung
an die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen der Bevölkerungsalterung
- Förderung von lebenslangen Lernen und Angleichung des Bildungssystems,
um den sich ändernden wirtschaftlichen, sozialen und demografischen
Verhältnissen gerecht zu werden
- Versuch der Sicherstellung von Lenbensqualität in jedem
Lebensalter und der Beibehaltung eines unabhängigen Lebens,
einschließlich Gesundheit und Wohlbefinden
- Einbringung einer gleichstellungsorientierten Strategie in einer
alternde Gesellschaft
- Unterstützung von Familien, die ältere Menschen betreuen,
und Förderung intergenerationeller und intragenerationeller
Solidarität unter den Familienangehörigen
- Förderung der Umsetzung und Weiterverfolgung der regionalen
Implementierungsstrategie durch regionale Kooperation
Oktober 2002: Der Koalitionsvertrag verpflichtet
die Bundesregierung, einen Nationalen Aktionsplan zur Bewältigung
der demografischen Herausforderungen zu erarbeiten und umzusetzen.
Rubriken:
Home
| Übersicht
| Aktuelles | Ziele
| Organisation |
Aktivitäten | Wir
und Europa | Förderverein
| Diskussionsforum |
Service
Hinweise:
|